Freiwilligenbörse
Trotz vieler Klagen gibt es noch Menschen, die bereit sind, unbezahlte Arbeit in die Gemeinschaft einzubringen und ein Ehrenamt zu übernehmen. Außerhalb der klassischen ehrenamtlichen Strukturen ist eine noch nicht ausgeschöpfte Bereitschaft vorhanden, sich nach dem Motto “Ohne Geld, aber niemals umsonst” im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich zu engagieren.
Jedoch wird projektbezogenes, überschaubares Engagement oft der Vorrang vor einer dauerhaften Mitgliedschaft in Vereinen oder Verbänden gegeben. Auch Mitwirkungsmöglichkeiten an Lösungen und zeitliche Befristung sind zunehmend Voraussetzung für die Bereitwilligkeit zu ehrenamtlicher Arbeit.
Seit Beginn diesen Jahres hat sich ein Facharbeitsteam der Lokalen Agenda mit diesen Fragestellungen beschäftigt. Dabei ist das Projekt zur Einrichtung einer Freiwilligenbörse in Olpe entstanden und voran getrieben worden.
Eine Freiwilligenbörse vermittelt ehrenamtliches Engagement im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich und stellt Kontakte zu den gemeinnützigen Organisationen her. Erste Gespräche mit Vereinen, Verbänden, Grundschulen und Jugendzentren in Olpe sind erfolgversprechend verlaufen. Die Einrichtung einer Freiwilligenbörse und die damit stattfindende Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in Olpe wird als Unterstützung für die eigene Arbeit angesehen.
In der Freiwilligenbörse engagieren sich ehrenamtlich:
Frau Ursula Brinkmann-Polanc, Frau Gisela Gutheil, Herr Johannes Haarmann, Frau Ulrike Haarmann, Herr Udo Könemann, Frau Martha Löser-Kattwinkel, Herr Heinz Müller, Herr Theodor Radhöfer.
Die Freiwilligenbörse Olpe wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag des Ehrenamtes, am 30. November 2007 in der Stadthalle erstmals in der Öffentlichkeit vorgestellt. Danach hat sie unmittelbar ihre Tätigkeit im Rathaus, Zimmer 305 mit wöchentlich stattfindenden Sprechstunden aufgenommen.



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